DESMEX II: Erkundungen von Erzvorkommen durch neuartige Methode
-ein BMBF-Projekt

go-CAM: Grundwasserschutz durch Frühwarnsystem
-ein BMBF-Projekt

Lake Towuti: Verbessertes Verständnis von Klimadynamik
-ein DFG-Projekt

Multikomponentenseismik in übertieften Alpinen Becken
-ein DFG-Projekt

PlayType: Katalogisierung geothermischer Provinzen
-ein BMWi-Projekt

TOPSOIL: Boden- und Wasserressourcen im Klimawandel
-ein EU-Projekt

Waldsteppen der zentralen Mongolei
- ein DFG-Projekt

Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik

Willkommen beim LIAG

Das Leibniz-Institut für Angewandte Geophysik (LIAG) ist eine eigenständige, außeruniversitäre Forschungseinrichtung. Mit Methoden der Angewandten Geophysik untersuchen wir geowissenschaftliche Fragestellungen. Der Schwerpunkt unserer Arbeiten liegt in der Erkundung des nutzbaren Untergrundes sowie in der Entwicklung von Mess- und Auswerteverfahren. Unsere Forschungsziele sind zukunftsgerichtet und von gesellschaftlicher Bedeutung.

 

Forschung am LIAG in Zeiten von Corona

Aktiv forschen in Zeiten von Corona – das LIAG ermöglicht unter strikten Hygienebedingungen die fortlaufende Forschung am Institut. 

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News

Preis der Wilhelm-Helms-Stiftung geht an ehemalige LIAG-Doktorandin

Für ihre Dissertation über Lösungsprozesse an Karbonaten erhält Dr. Sarah Hupfer den Preis der Wilhelm-Helms-Stiftung der TU Clausthal! Mit der Arbeit betrieb sie wichtige Grundlagenforschung für ein besseres Verständnis von subrosionsbedingten Prozessen, wie zum Beispiel Erdfällen, und deren Risikoeinschätzung. Betreut wurde sie am LIAG von Dr. Matthias Halisch, an der TU Clausthal von Prof. Dr. Andreas Weller und Prof. Dr. Sabine Kruschwitz der TU Berlin.

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LIAG und die Geothermiebranche im Dialog mit dem Bundestag

Potenziale der Geothermie für die Energiewende: Prof. Dr. Inga Moeck, Sektionsleitung im LIAG, stellte am Parlamentarischen Abend des Bundesverbands Geothermie und des Bundesverbands Erneuerbare Energie interessierten Gästen aus der Bundespolitik das aktuelle Forschungsvorhaben „mesoTherm“ vor. Das Verbundprojekt mesoTherm (Universität Göttingen, GTN und LIAG) ist mit dem Projekt IW3 verknüpft, in dem "Hamburg Energie" die integrierte Wärmewende in Hamburg Wilhelmsburg umsetzt. Gemeinsam liefern diese Partnerprojekte, gefördert vom Bundeswirtschaftsministerium – einen wichtigen Beitrag zur Wärmewende in Norddeutschland.

Zum Projekt mesoTherm
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Paläoerdbeben in den Alpen: Neue Datierungsmethoden sollen erstmals Zeitlücke an bedeutender Störungslinie schließen

Das östliche Periadriatische Verwerfungssystem an der Grenze von den Ost- zu den Südalpen weist nach derzeitigem Forschungsstand kaum historische und instrumentelle Erdbeben auf – obwohl es zu den tektonisch wichtigsten Merkmalen der Alpen zählt. Das LIAG und die Friedrich-Schiller-Universität Jena setzen in einem Projekt nun neue Datierungsmethoden ein, mit denen erstmals auch die jüngsten geologischen Störungsaktivitäten erfasst werden können.

Zur Pressemitteilung
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Christian Zeeden tritt dem Editorial Board von „Quaternary Geochronology“ bei

Dr. Christian Zeeden ist neu Teil des Editorial Boards von „Quaternary Geochronology“ – einer angesehenen internationalen Zeitschrift, die sich der Veröffentlichung von qualitativ hochwertigen Artikeln zu Datierungsmethoden widmet, die auf die Quartärzeit anwendbar sind. Dies ist eine prestigeträchtige Möglichkeit für den LIAG-Wissenschaftler für beste wissenschaftliche Praxis einzustehen und diese konstruktiv sicherzustellen.

Zum Editorial Board

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Erkundung von Erzvorkommen im Harz durch neuartige Methode

Vom 22.-30. September ging es im Harz hoch hinaus: Ein Hubschrauber, betrieben durch den Projektpartner BGR im Rahmen des Projekts DESMEX II, nahm Befliegungen mit einer Schleppsonde vor, um mittels elektromagnetischer Messungen die schwierig zu erschließenden Erzvorkommen zu erkunden. Zur komplexen Datenverarbeitung und Sichtbarmachung in einem 3-D-Modell entwickelt das LIAG eigens ein neues Programmsystem. Vor Ort hat LIAG gemeinsam mit der WWU Münster zudem Starkströme in den Untergrund eingespeist und die Luftmessungen mit Bodenstationen ergänzt. Auch Drohnen-Befliegungen sind künftig geplant.

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Start von ersten Drohnen-Messflügen

Eine neue Drohne am LIAG wird künftig die Erkundung von Untergrundstrukturen vereinfachen und die flächenhafte Gewinnung von Daten zur Untersuchung von Grundwassersystemen fördern. So soll eine neue geophysikalische Methode entwickelt werden, mit der sich das Institut unter dem Einsatz von Drohnen im Anwendungsfeld Geophysik als Ansprechpartner hervorheben kann.

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